Methode Pferd

Besonderheiten des ergänzenden Einsatzes von Pferden in der Burnout-Prävention

Wer sich aufgrund seiner Arbeitsbelastung erschöpft fühlt und droht daran ernsthaft zu erkranken, stellt sich auch Fragen wie:

  • Was kann ich unter den gegebenen Bedingungen tun, damit sich meine Situation verbessert? 
  • Wie gehe ich mit widersprüchlichen Ansprüchen und Bedürfnissen um? Mit den eigenen und denen meiner Mitmenschen?
  • Was mache ich falsch? Liegt es an mir oder an den äußeren Umständen? Muss ich anders draufschauen, bewerten, denken oder handeln?
  • Warum fühle ich mich so leer? Ich habe doch so vieles, das mich glücklich machen müsste und für das ich hart gearbeitet habe.
  • Wie kann ich öfter Nein sagen, wenn doch meine Arbeit und mein Einsatz gebraucht werden? 
  • Warum schaffe ich es nicht, etwas zu ändern, obwohl ich doch merke, dass ich nicht mehr viel Kraft habe?

Manchmal bleiben trotz intensivem Nachdenken und aufgrund zunehmender geistiger wie emotionaler Müdigkeit Antworten aus.

Genau hier setzen wir Pferde ein, um den Blick aufs große Ganze zu richten, Ursache-Wirkungs-Mechanismen zu erkennen, der inneren Entfremdung von sich selbst entgegenwirken und konkrete Lösungswege aus der persönlichen Erschöpfung zu finden sowie neue gesunde Perspektiven inklusive einer angemessenen inneren Haltung zu entwickeln. 

Was Pferde besonders macht

Pferde haben die Eigenschaft, auf alles zu reagieren, was der Mensch an Stimmung, Gedanken und Verhaltenstendenzen mitbringt – ob bewusst oder unbewusst spielt für sie keine Rolle. 

Aufgrund ihrer physiologischen Eigenschaften nehmen sie auch versteckte Details wahr und verraten durch ihre Reaktion, was das menschliche Gegenüber bewegt. 

Das Lesen ihrer Interaktion mit einem Mensch hat zum Ziel, jene Informationen zu Tage fördern, die dem Betroffenen fehlen, um seine Situation zufriedenstellend einzuschätzen oder überzeugt Entscheidungen zu treffen.

Das Ziel: Leben anstatt nur funktionieren

Im Rahmen der Burnout-Begleitung mit Pferden sollen äußere und personenbedingte Faktoren identifiziert werden, die zur Erschöpfung und gefühlter Hilflosigkeit beitragen. Es wird analysiert, wann Arbeit als erfolgreich definiert und erlebt wird und wann nicht.

Auch warum welche Faktoren genau als belastend empfunden werden, soll im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar und damit von Seiten des Betroffenen veränderbar werden.

Dazu gehören zum Beispiel auch Gründe, warum jemand schwer Nein gegenüber Mitmenschen sagen kann und sich damit selbst überfordert.

Unserer Erfahrung nach reichen wenige Einheiten, um deutlich und nachhaltig voranzukommen.

Pferde als Begleiter

Durch die Kombination aus dem Kontakt zum Pferd und der Natur sowie gedanklicher Selbstreflexion soll der menschliche Organismus angeregt werden, den Geist zu klären, die Seele zu beruhigen, sich für Wichtiges zu motivieren und aus sich heraus Kraft zu schöpfen.

In der Interaktion zwischen Pferd und Mensch wird erklärt, wie sich der gesunde Wechsel zwischen konzentrierter (körperlicher, geistiger und emotionaler) Arbeit und der bewussten Entspannung selbst steuern lässt und wie man dadurch täglich neu erholen kann.

Unsere Pferde

Evan und Charly Brown

Fachbereich: Pferdegestützte Interventionen

  • Grundschule in Benimm und Höflichkeit
  • Abschluss in Gelassenheit
  • Fortbildung in menschlichen Eigenheiten

Beide Pferde sind sehr nervenstark und bringen sich mit ihrer jeweiligen Persönlichkeit ergänzend in die Arbeit mit ein.

Von Charly kann man lernen, wie man liebevoll mit sich und anderen umgeht und dabei eigene Grenzen wahrt. Evan ist Experte darin zu zeigen, wie man über sich hinauswachsen kann.

 

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